Linda de Ceuninck (ass. iur., B.Sc.) absolvierte zunächst einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, bevor sie Jura studierte und erfuhr dadurch von Beginn an, wie unterschiedlich die Denk- und Problemlösungsansätze beider Welten sind. Was betriebswirtschaftlich auf der Hand liegt, wie etwa eine nüchterne Analyse von Ressourceneinsatz oder Angebotsstruktur, gerät in der anwaltlichen Praxis oft unter die Räder: Als Rechtsanwältin in einer großen Wirtschaftskanzlei erlebte sie über mehrere Jahre aus nächster Nähe, dass selbst renommierte Einheiten mit vermeidbaren strukturellen Problemen kämpfen – weil die Aufmerksamkeit der Berufsträger verständlicherweise auf der juristischen Arbeit liegt.
Um das unternehmerische Handwerk systematisch zu vertiefen, wechselte sie in die Geschäftsleitung eines Dienstleistungsunternehmens und baute dort über mehrere Jahre digitale Akquisestrukturen und Vertrieb auf.
Heute bildet genau diese Verbindung aus ökonomischem Blick und Rechtsmarktverständnis die Grundlage der Arbeit von Kanzleikomplizen – damit sich zwei Staatsexamen und jahrelange harte Arbeit auch im digitalen Zeitalter auszahlen.